Ausbildung zum Metallbauer Konstruktionstechnik bei HANSA Klimasysteme

Individuelle Lüftungs- und Klimageräte bestehen aus zahlreichen Bauteilen, die passgenau gefertigt und miteinander verbunden werden müssen. Metallbearbeitung, Schweißtechnik und präzises Arbeiten spielen deshalb bei der Herstellung eine wichtige Rolle.

HANSA Klimasysteme bildet am Unternehmensstandort im Saterland Metallbauer für Konstruktionstechnik (m/w/d) mit Spezialisierung auf den Lüftungsgerätebau aus. Die Ausbildung verbindet klassisches Metallhandwerk mit der Herstellung moderner und individuell gefertigter Lüftungs- und Klimageräte.

Was macht ein Metallbauer für Konstruktionstechnik?

Metallbauer für Konstruktionstechnik fertigen Bauteile und Konstruktionen aus unterschiedlichen Metallen. Bei HANSA werden diese Fähigkeiten insbesondere für den Bau individueller Lüftungs- und Klimageräte benötigt.

Während der Ausbildung lernen die Auszubildenden, Metall fachgerecht zu bearbeiten. Dazu gehören grundlegende Arbeiten wie Feilen, Sägen und Bohren ebenso wie verschiedene Schweißverfahren. Dabei ist präzises Arbeiten besonders wichtig, denn aus den einzelnen Werkstücken entstehen später Bauteile für komplette Lüftungs- und Klimageräte.

Mit zunehmender Erfahrung werden kleinere Bauteile selbstständig gefertigt und unterschiedliche Maschinen eingesetzt. Gleichzeitig wächst das Verständnis dafür, wie Zeichnungen und Vorgaben in reale Bauteile umgesetzt werden.

Der Beruf verbindet damit handwerkliches Geschick, technisches Verständnis und präzise Metallbearbeitung.

Was lernt man während der Ausbildung?

Die Ausbildung bei HANSA ist so aufgebaut, dass die handwerklichen Fähigkeiten Schritt für Schritt erweitert werden.

Im ersten Lehrjahr stehen die Grundlagen des Metallhandwerks im Mittelpunkt. Die Auszubildenden lernen unter anderem Feilen, Sägen und Bohren und sammeln erste Erfahrungen beim Schweißen. Gleichzeitig entwickeln sie ein Gefühl für unterschiedliche Materialien, Werkzeuge und genaues Arbeiten.

Im zweiten Lehrjahr werden die vorhandenen Kenntnisse vertieft. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Elektrodenschweißen. Außerdem fertigen die Auszubildenden erste kleinere Bauteile selbstständig an und werden sicherer im Umgang mit Maschinen. Parallel beginnt die gezielte Vorbereitung auf die Zwischenprüfung.

Im dritten Lehrjahr kommt mit dem WIG-Schweißen ein weiteres wichtiges Schweißverfahren hinzu. Damit werden die gängigen Schweißtechniken vervollständigt. Gleichzeitig arbeiten die Auszubildenden zunehmend selbstständig und übernehmen mehr Verantwortung im Betrieb.

Im vierten Lehrjahr rückt die Abschlussprüfung in den Mittelpunkt. Im Betrieb werden praktische Übungen durchgeführt. Der Ausbilder stellt beispielsweise Zeichnungen und Bauteile zur Verfügung, die selbstständig gefertigt und anschließend kontrolliert werden. So werden die Auszubildenden gezielt auf ihre Prüfung und die spätere Tätigkeit als Fachkraft vorbereitet.

Wie läuft der Start bei HANSA ab?

Die Ausbildung beginnt mit einem gemeinsamen Azubi-Tag bei HANSA. Dort treffen die neuen Auszubildenden auf ihre Ausbilder und die anderen neuen Azubis.

Zum Programm gehören eine Vorstellung des Unternehmens und ein Rundgang durch den Betrieb. Die Azubi-Vertreter stellen sich vor und es findet eine Sicherheitsunterweisung statt. Für die handwerklichen Ausbildungsberufe wird außerdem die benötigte Arbeitskleidung ausgegeben.

Ein gemeinsames gesundes Frühstück mit Betriebsrat und Ausbildern sowie ein Azubi-Shooting gehören ebenfalls zum ersten Ausbildungstag. Anschließend geht es zum zukünftigen Arbeitsplatz, wo die neuen Auszubildenden eine erste Einweisung in ihre Aufgaben erhalten.

Sicherheit spielt gerade in einem handwerklichen Beruf eine wichtige Rolle. Maschinen dürfen nur entsprechend der Einweisung verwendet und Sicherheitsregeln müssen eingehalten werden. Auch ein sauberer und ordentlicher Arbeitsplatz gehört für HANSA zum verantwortungsvollen Arbeiten.

Hat der Beruf trotz Automatisierung und KI eine Zukunft?

Automatisierung, Robotik und künstliche Intelligenz verändern auch industrielle Produktionsprozesse. Das Metallhandwerk bleibt dennoch ein wichtiger Bestandteil bei der Herstellung individueller technischer Produkte.

Bei HANSA entstehen seit 1961 maßgeschneiderte Lüftungs- und Klimageräte. Viele Arbeitsschritte erfordern handwerkliches Können, Erfahrung und die Fähigkeit, Zeichnungen und technische Vorgaben in reale Bauteile umzusetzen.

Metall muss bearbeitet, geschweißt und kontrolliert werden. Gerade bei individuell gefertigten Produkten unterscheiden sich die Anforderungen zudem von Projekt zu Projekt. Die Auszubildenden lernen deshalb nicht nur einzelne Arbeitsschritte, sondern entwickeln ein Verständnis für Materialien, Konstruktionen und Fertigungsprozesse.

HANSA verbindet diese klassische Fertigung gleichzeitig mit moderner Technik. Das Unternehmen beschäftigt sich beispielsweise mit nachhaltigen Lösungen und digitalen Technologien wie der Smart-Control- und KI-Lösung etaSmart.

Damit treffen im modernen Lüftungsgerätebau zwei Bereiche aufeinander: digitale und automatisierte Technik auf der einen sowie praktische Fertigung und handwerkliches Können auf der anderen Seite.

Welche Perspektiven bietet die Ausbildung bei HANSA?

HANSA bildet Nachwuchskräfte mit dem Ziel aus, sie langfristig für das Unternehmen zu gewinnen. Bei guten Leistungen besteht deshalb die Möglichkeit, nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss übernommen zu werden.

Auch danach kann die berufliche Entwicklung weitergehen. HANSA nennt gezielte Weiterbildungen und individuelle Förderung als Möglichkeiten, den weiteren Berufsweg zu unterstützen.

Während der Ausbildung gehören laut HANSA unter anderem praxisnahes Lernen, eine attraktive Vergütung und Hansefit zum Angebot. Bei Interesse kann außerdem die Möglichkeit eines Auslandspraktikums angesprochen werden.

Für die Abschlussprüfung erhalten die Auszubildenden zusätzliche Unterstützung. HANSA stellt sie für die Prüfungsvorbereitung von der Arbeit frei, damit sie sich auf das Lernen konzentrieren können.

Neben fachlichen Fähigkeiten legt HANSA Wert auf Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Hilfsbereitschaft und Teamgeist. Fragen zu stellen ist dabei ausdrücklich erwünscht – Ausbilder und Kollegen sollen die Auszubildenden auf ihrem Weg zur Fachkraft unterstützen.

Die Ausbildung zum Metallbauer für Konstruktionstechnik bietet damit einen praxisnahen Einstieg in den Lüftungsgerätebau und die industrielle Metallverarbeitung. Vom ersten Sägen und Bohren über unterschiedliche Schweißverfahren bis zur selbstständigen Fertigung nach Zeichnung entwickeln sich die Auszubildenden Schritt für Schritt zur Fachkraft.

zurück zur Übersicht