Ausbildung zum Mechatroniker für Kältetechnik bei HANSA im Saterland
Kälte- und Wärmepumpentechnik spielt bei modernen Lüftungs- und Klimageräten eine wichtige Rolle. Dafür werden Fachkräfte benötigt, die Mechanik, Kältetechnik und Elektrotechnik miteinander verbinden und komplexe Anlagen verstehen, bauen und in Betrieb nehmen können.
HANSA Klimasysteme bildet deshalb am Unternehmensstandort im Saterland Mechatroniker für Kältetechnik (m/w/d) mit Spezialisierung auf den Lüftungsgerätebau aus. Die Ausbildung verbindet theoretische Grundlagen mit umfangreicher praktischer Arbeit an Kälte-, Klima- und Wärmepumpensystemen.
Was macht ein Mechatroniker für Kältetechnik?
Mechatroniker für Kältetechnik beschäftigen sich mit der Planung, Montage und Inbetriebnahme von Kälte- und Klimaanlagen. Bei HANSA liegt der Schwerpunkt auf der Integration dieser Technik in individuelle Lüftungs- und Klimageräte.
Während der Ausbildung lernen die Auszubildenden unterschiedliche Bereiche kennen. Dazu gehören unter anderem Kältetechnik, Thermodynamik, Elektrotechnik, Werkstoffkunde und Hydraulik. Praktische Tätigkeiten wie das Biegen und Löten von Rohrleitungen sowie das Verrohren von Anlagen gehören ebenfalls dazu.
Mit zunehmender Erfahrung kommen komplexere Aufgaben hinzu. Die Auszubildenden planen und bauen Kälteanlagen, beschäftigen sich mit Wärmepumpentechnik und lernen, Störungen an bestehenden Anlagen systematisch zu finden und zu beheben.
Der Beruf verbindet damit handwerkliche Fähigkeiten mit technischem Verständnis und Kenntnissen aus verschiedenen Fachgebieten.
Was lernt man während der Ausbildung?
Die Ausbildung bei HANSA ist so aufgebaut, dass die Auszubildenden Schritt für Schritt mehr Aufgaben und Verantwortung übernehmen.
Im ersten Lehrjahr werden zunächst die Grundlagen der Kältetechnik vermittelt. Dazu gehören erste Biege- und Lötübungen sowie Kenntnisse in Werkstoffkunde, Thermodynamik und Elektrotechnik. Außerdem helfen die Auszubildenden bereits beim Verrohren von Anlagen und sammeln erste praktische Erfahrungen.
Im zweiten Lehrjahr werden erste eigene Kälteanlagen vorbereitet. Die Auszubildenden wirken bei deren Konstruktion mit und lernen während Praxiszeiten im Schaltschrankbau und in der Elektroabteilung, wie Mechanik und Elektronik zusammenspielen. Gleichzeitig beginnt die gezielte Vorbereitung auf die Zwischenprüfung.
Im dritten Lehrjahr steigt die Eigenverantwortung. Komplexere Anlagen werden geplant und gebaut. Hinzu kommen Einblicke in den Kundendienst und die Fehlersuche an bestehenden Anlagen. Wärmepumpentechnik und Hydraulik werden ebenfalls zu wichtigen Bestandteilen der Ausbildung.
Im vierten Lehrjahr steht unter anderem die Inbetriebnahme von Kälteanlagen im Mittelpunkt. An einer eigenen Prüfungsanlage können die Auszubildenden ihre Kenntnisse vertiefen und sich auf die Abschlussprüfung vorbereiten. Zusätzlich unterstützen überbetriebliche Vorbereitungslehrgänge bei der Prüfungsvorbereitung.
Wie läuft die Ausbildung bei HANSA ab?
Der Einstieg beginnt bei HANSA mit einem gemeinsamen Azubi-Tag. Dort lernen die neuen Auszubildenden ihre Ausbilder, andere Auszubildende und das Unternehmen kennen.
Zum Programm gehören eine Unternehmensvorstellung, ein Betriebsrundgang und eine Sicherheitsunterweisung. Die jeweiligen Azubi-Vertreter stellen sich ebenfalls vor. Für die handwerklichen Ausbildungsberufe wird die benötigte Arbeitskleidung ausgegeben. Anschließend erhalten die neuen Auszubildenden an ihrem Arbeitsplatz eine erste Einweisung in ihre Aufgaben.
Neben der praktischen Ausbildung bei HANSA findet die Berufsschule als Blockunterricht in Oldenburg statt. Laut Ausbildungsflyer wechseln sich dabei zwei Wochen Schule mit sechs Wochen im Betrieb ab. Ergänzt wird die Ausbildung durch verschiedene überbetriebliche Praxislehrgänge in Rostrup.
Dadurch werden theoretisches Wissen, praktische Ausbildung im Unternehmen und zusätzliche Fachlehrgänge miteinander kombiniert.
Während der gesamten Ausbildung spielen Sicherheit, Ordnung und verantwortungsbewusstes Arbeiten eine wichtige Rolle. Dazu gehören die Einhaltung von Sicherheitsregeln und der richtige Umgang mit Maschinen ebenso wie ein sauberer Arbeitsplatz.
Hat der Beruf trotz KI und Automatisierung eine Zukunft?
Digitalisierung und künstliche Intelligenz verändern auch die Lüftungs-, Klima- und Kältetechnik. HANSA beschäftigt sich beispielsweise mit intelligenten Steuerungs- und Regelungslösungen wie etaSmart.
Die praktische Arbeit des Mechatronikers für Kältetechnik bleibt jedoch ein wichtiger Bestandteil beim Bau und Betrieb technischer Anlagen. Rohrleitungen müssen hergestellt und verbunden, Komponenten montiert, Kälteanlagen aufgebaut und Systeme in Betrieb genommen werden. Auch bei Wartung und Fehlersuche sind praktische Fähigkeiten und technisches Verständnis erforderlich.
Gleichzeitig entwickelt sich das Berufsbild mit der Technik weiter. Moderne Wärmepumpen-, Klima- und Lüftungssysteme verbinden zunehmend Mechanik, Kältetechnik, Elektrotechnik und intelligente Regelung miteinander.
Für Mechatroniker für Kältetechnik bedeutet dies, dass neben den klassischen handwerklichen Fähigkeiten das Verständnis komplexer technischer Systeme immer wichtiger wird. Die Ausbildung schafft dafür eine breite Grundlage.
Welche Perspektiven bietet die Ausbildung bei HANSA?
HANSA entwickelt und produziert seit 1961 maßgeschneiderte Lüftungs- und Klimageräte im Saterland. Die Ausbildung eigener Fachkräfte ist dabei auf eine langfristige Zusammenarbeit ausgerichtet.
Bei guten Leistungen möchte HANSA die Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss übernehmen. Danach können gezielte Weiterbildungen den weiteren beruflichen Weg unterstützen.
Während der Ausbildung nennt HANSA unter anderem individuelle Förderung, eine attraktive Vergütung, praxisnahes Lernen und Hansefit als Bestandteile des Ausbildungsangebots. Auch ein Auslandspraktikum kann bei Interesse grundsätzlich ein Thema sein.
Ein besonderer Vorteil der Ausbildung zum Mechatroniker für Kältetechnik ist die Verbindung verschiedener technischer Fachrichtungen. Die Auszubildenden beschäftigen sich nicht ausschließlich mit Kältetechnik, sondern erhalten auch Einblicke in Elektrotechnik, Schaltschrankbau, Hydraulik, Wärmepumpentechnik, Konstruktion, Kundendienst und Fehlersuche.
Damit bietet die Ausbildung eine vielseitige technische Grundlage für die Arbeit an modernen Lüftungs-, Klima-, Kälte- und Wärmepumpensystemen – und gleichzeitig die Möglichkeit, sich nach der Ausbildung fachlich weiterzuentwickeln.